Geschichte
In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts begann Karl Mayer, ursprünglich Landarbeiter aus dem baden-württembergischen Remstal, eine Bäckerlehre. Als Geselle kam er nach Frankfurt am Main, wo er kurz nach seiner Meisterprüfung am 1. Dezember 1938 ein Geschäft eröffnete. Im ersten eigenen Betrieb unterstützen ihn seine Frau, die Schwiegermutter, ein Lehrling und zwei Gesellen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Karl Mayer einberufen. Der Bäckereibetrieb konnte zunächst noch von der Familie und dem Personal aufrecht erhalten werden, musste aber schließlich 1943 geschlossen werden. Als Karl Mayer im Oktober 1945, nach kurzer englischer Kriegsgefangenschaft, zurückkehrte, war er in der Lage sein Geschäft direkt wieder zu eröffnen.
Sein Sohn Wolfgang wurde 1943 als drittes Kind geboren und als Firmengründer Karl Mayer 1971 verstarb, übernahmen Wolfgang und seine Frau Yvonne das Geschäft. In den folgenden 28 Jahren wurde der Betrieb enorm vergrößert. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 10 im Jahr 1971 auf über 90 im Jahr 1999.
Sohn Oliver, nun schon die dritte Generation im Familienbetrieb wurde ebenfalls Bäcker. Seit 1986 arbeitet er im väterlichen Betrieb mit und hat heute längst die Geschäftsleitung übernommen.
Mit großem Know-how, Ideenreichtum und Schwung trägt Oliver Mayer die Verantwortung für das kleine Bäckerei-Imperium. Ständig wird die Produktpalette erweitert und verändert. Neben den Filialgeschäften werden heute auch Hotels, Großküchen, Krankenhäuser und Caterer beliefert.
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